Der Preis für Tropenornithologie |
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Mit dem Preis für Tropenornithologie, der seit 1992 vergeben wird, sollen hervorragende in deutscher Sprache verfasste Veröffentlichungen (Zeitschriftenbeiträge, Bücher) zu einem tropenornithologischen Thema ausgezeichnet werden. Die GTO möchte mit dem Preis ornithologische Amateure, die nicht selten über einen großen Beobachtungs- und Erfahrungsschatz verfügen, einen Anreiz bieten, über ihre Feststellungen und Erlebnisse zu berichten. Der Preis ist mit einem Betrag von € 555.- ausgestattet. |
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Preisträger und deren ausgezeichneten Arbeiten
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2010 Josef Vandieken, Brakel
Vandieken für seinen Artikel »Schillertangaren - Kleinode der Neuen Welt«, veröffentlicht in der »Gefiederten Welt«, 133. Jahrgang 2009, Heft 12 S. 8-13, verliehen. Die Juroren für die Auswahl des Preisträgers waren Dr. Wolfgang Grummt, Theo
Kleefisch
und Prof. Dr. Jochen Martens.
Vizepräsident der GTO, Dr. Martin Kaiser bei der Verleihung des »Preises für Tropenornithologie 2010« an Josef Vandieken. | Foto Corinna Bartsch
Begründung Josef
Vandieken hatte schon im Jahr 2008 mit einem Bericht in der »Gefiederten
Welt« über die Erstzucht der Isabelltangaren (Tangara cayana)
auf sich aufmerksam gemacht. Schon dort zeichnete sich ab, dass wir
einen verantwortungsvollen Vogelpfleger vor uns hatten, der nicht nur
das Vermehren dieser von ihm gepflegten tropischen Vogelart im Auge
hatte, nein, Josef Vandieken war ein Vogelhalter, der mehr über seine
Tiere wissen wollte. Weit über das gewöhnliche Erfassen von bloßen
Zuchtdaten hinaus, beobachtete er seine Vögel sehr intensiv und suchte
nach Erklärungen für ihr Verhalten. Mit
dem nun geehrten Artikel »Schillertangaren
-
Kleinode der Neuen Welt« führt er diese speziellen
Beobachtungen in herausragender Weise fort. Anschaulich
beschreibt er z. B. das gegenseitige, oft auch artübergreifende Füttern
bei adulten Schillertangaren oder das »Einweichen« von »zäheren«
Futterbrocken im abgewinkelten Schuh der Trinkröhrchen. Da gibt es ein
»Züngeln« oder er stellt gewisse Gewohnheiten beim täglichen Baden
seiner Tangaren fest. Schreckstarre und besonders die Balz- und
Brutrituale sind für Vogelliebhaber Josef Vandieken besonders spannende
Beobachtungsfelder. Am
Beispiel von Azurkopftangaren (Tangara cyanicollis), Türkisnaschvögeln
(Cyanerpes cyaneus) und Grüntangaren (Tangara gyrola)
schildert der Preisträger die unterschiedlichsten Strategien der Vögel
in der Paarungsvorbereitung. Es
sind aber nicht nur solche Verhaltensmuster, die überwiegend in
menschlicher Obhut gemacht werden können und die Herr Vandieken
detailliert beschrieben hat, nein, er sucht auch stets nach Erklärungen,
warum seine Vögel sich gerade so und nicht anders verhalten. Damit
gibt er der professionellen Verhaltensforschung zahlreiche Ansätze für
interessante und spannende Forschungsgebiete an die Hand, deren
Ergebnisse vielleicht die eine oder andere eigene Erklärung bestätigen
würden. Josef
Vandieken ist für uns der herausragende Amateur unter den zahlreichen
Verfassern guter vogelkundlicher Artikel aus dem Jahr 2009. Seine Art
und Weise, sich mit der Vogelhaltung zu beschäftigen ist beispielhaft
und nachahmenswert, er ist ein würdiger Preisträger. Dr.
Wolfgang Grummt,
Berlin,
Theo Kleefisch,
Bonn, Prof.
Dr. Jochen Martens,
Mainz Der
Preisträger Josef
Vandieken wurde 1959 in Brakel, Kreis Höxter geboren. An der
staatlichen Handelsschule in Höxter erwarb er 1975 die Mittlere Reife
und erlernte danach den Beruf des Tischlers. Seit 1987 arbeitet er beim
größten deutschen Sperrholzformhersteller in Brakel. Josef
Vandieken ist verheiratet und hat eine Tochter. Er wuchs in ländlich-naturnaher
Landschaft auf und entdeckte schon als Jugendlicher die Freude an den
Gefiederten. Zunächst waren es Rassetauben (Coburger Lerchen) mit deren
Haltung er sich beschäftigte. Dann unterhielt er gemeinsam mit seinem
Vater eine geräumige Voliere mit Zebrafinken, Kanarien und
Wellensittichen. Mit
Gründung einer eigenen Familie und dem Bau eines Eigenheims ruhte die
Vogelhaltung für ein paar Jahre. Ein Besuch im Loro Parque auf
Teneriffa im Jahr 1997 brachte ihn zurück unter die aktiven
Vogelhalter. Zunächst waren es verschiedene Prachtfinken, die in sein
neues Haus Einzug hielten. Bald schon folgten diverse amerikanische
Farbfinken und ab 2002 beschäftigte er sich intensiv mit der Haltung
und Pflege von Tangaren. Nach regelmäßigen Bruterfolgen mit der
Azurkopftangare gelang ihm 2008 die Vermehrung der Isabelltangare und im
letzten Jahr auch die des Türkisnaschvogels. Derzeit
ist eine neue 80 qm große Voliere im Bau und es ist Josef Vandieken zu
wünschen, dass er auch in Zukunft Freude an der Pflege tropischer Vögel
hat und uns noch viele schöne Beobachtungen schenkt.
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2009 Anna und Olaf Kühn, Storkow »Zuchtbericht Ohrflecken-Bartvogel (Trachyphonus darnaudii)« VZE Vogelwelt (2008) Jahrgang 54, S. 256 – 261 Preisstifter: Institut für molekulare Diagnostik Bielefeld
Erläuterungen zum Preis für Tropenornithologie 2009, Begründung der Jury und eine Kurzbiographie der Preisträger finden Sie hier als PDF-Download
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2008 Jürgen Stahl, Dinslaken /D "Damadrosseln - Erkenntnisse bei ihrer Haltung und Zucht" Fachzeitschrift Gefiederte Welt (2007) Jahrgang 131, S. 70 – 73 und S. 104 - 107 Preisstifter: Institut für molekulare Diagnostik Bielefeld
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2007 Hans-Joachim Wöhrmann, Spremberg / D „Der Pünktchenamarant“ Fachzeitschrift: Gefiederte Welt (2006) Jahrgang 130, Seite 166-169 Preisstifter: Institut für molekulare Diagnostik Bielefeld |
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2006 Jörg ASMUS, Güstrow / D "Zur Untersuchung einiger Museumspräparate des Kleinen Vasapapageien (Coracopsis nigra) auf deren Unterartenzugehörigkeit" Erschienen im Eigenverlag (2005) Preisstifter: Institut für molekulare Diagnostik Bielefeld |
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2005 Erich STEINER, Pöttsching / A "Die Grünschwanzsylphe – Märchenfee der Anden“Fachzeitschrift: Gefiederte Welt (2004) Jahrgang 128: S. 276-279 und S. 308-311 Preisstifter: Institut für molekulare Diagnostik Bielefeld |
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2004 Eckhard LIETZOW, Engen / D „Afrikas Spinte im Freiland und in der Voliere“Fachzeitschrift: Die Voliere (2003) Jahrgang 26, S. 196-202 und S. 228-233 Preisstifter: Institut für molekulare Diagnostik Bielefeld und Rolf Wenger, Dübendorf (CH) |
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2003 Norbert HEBEL, Ellerstadt / D „Erkenntnisse bei der Haltung und Zucht von Hyazintharas“ Fachzeitschrift: Gefiederte Welt (2002) Jahrgang 126: S. 114-119 Preisstifter: Institut für molekulare Diagnostik Bielefeld
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2002 Erich STEINER, Pöttsching / A „Der Maskenpitpit - Haltung und Zucht“ Fachzeitschrift: Gefiederte Welt (2001) Jahrgang 125: S. 118-121 und S. 226-229 Preisstifter: GTO
Im Jahre 2002 wurde auch der “Sonderpreis für Tropenornithologie“ vergeben: Mit diesem Preis wurde ein ornithologischer Amateur für langjährige, deutschsprachige Publikationen mit tropenornithologisch relevanten Themen ausgezeichnet. Der Preis wurde mit einem Betrag von € 2.000.- ausgestattet. Die Fachjury hat sich entschieden für:
Theo KLEEFISCH, Bonn / D Er erhielt diesen Preis für sein vogelkundlich-publizistisches Gesamtwerk, das in vielen Zeitschriften- und Buchbeiträgen veröffentlicht wurde. Preisstifter: Tiergarten Schönbrunn Ges.m.b.H., Wien
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2001
Heinrich BREGULLA, Berlin / D „Die Tauben Neukaledoniens“ Fachzeitschrift: Die Voliere (2000) Jahrgang 23, S. 120-125, 213-217, 278-283 und 346-348 Preisstifter: Firma Claus GmbH, Limburgerhof
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2000 Peter LUDWIG, Niederstotzingen / D „Der Schwarzschwanz - ein unbekannter Pflegling“ Fachzeitschrift: Gefiederte Welt (1999) Jahrgang 123: S. 446-450 Preisstifter: Firma Claus GmbH, Limburgerhof
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1999 Keine PreisvergabeDie Jury hat im Jahr zuvor keine preiswürdige Publikation im Sinne der Statuten ermittelt
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1998 Doz. Dr. med. habil. Franz ROBILLER, Weihmar / D „Papageien, Band 2: Neuseeland, Australien, Ozeanien, Südostasien, Afrika“ Buch: Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart (1997) Preisstifter: Firma Claus GmbH, Limburgerhof
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1997 Da im Jahr zuvor keine Preisvergabe stattfand, wurden 1997 gleich zwei Preisträger ausgezeichnet: Gerhard RÖSLER, Waltersdorf / D „Die Wildtauben der Erde – Freileben, Haltung und Zucht“ Buch: Verlag M.& H. Schaper, Alfeld (1996)
Dieter HOPPE, Esslingen / D „Die Königsamazone Amazona guildingii (Vigors) 1836“ Fachzeitschrift: Papageien (1996) Jahrgang 9: S. 149-153 und 183-189 Preisstifter: Eberhard Mußler, Baden-Baden (beide Preise)
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1996 Keine PreisvergabeDie Jury hat im Jahr zuvor keine preiswürdige Publikation im Sinne der Statuten ermittelt
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1995 Klaus-Georg MAU, Hamburg / D „Bemerkungen zum Kanarengirlitz (Serinus canaria L., 1758)“ Fachzeitschrift: Gefiederte Welt (1994) Jahrgang 118: S. 89-92, 120-122 und 165-167 Preisstifter: Eberhard Mußler GmbH, Baden-Baden
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1994 Heinz LÖLFING, Horstmar / D „Frühlingspapageichen (Loriculus vernalis) und andere Fledermauspapageien“ Fachzeitschrift: Papageien (1993) Jahrgang 6: S. 239-244.Preisstifter: Eberhard Mußler GmbH, Baden-Baden
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1993 Dr. Georg SPERBER, Ebrach-Neudorf / D „Haltung und Zucht des Rotflanken-Brillenvogels (Zosterops erythropleura SWINH.)“ Fachzeitschrift: Gefiederte Welt (1992) Jahrgang 116: S. 12-17 Preisstifter: Biotropic-Verlag, Baden-Baden
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1992 Corinna BARTSCH, Grafschaft-Leimersdorf / D „Nestbau und Nestnutzung bei Marmorspätzlingen (Pseudonigrita arnaudi)“ Fachzeitschrift: Tropische Vögel (1991) Jahrgang 12: S. 117-123 Preisstifter: Biotropic-Verlag, Baden-Baden |
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Preis für Tropenornithologie 2009 vergeben |
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Preis für Tropenornithologie 2009 an Anna und Olaf Kühn |
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Die Gesellschaft für Tropenornithologie (GTO) hat auf Ihrer 30. Tagung über tropische Vögel in Nürnberg den "Preis für Tropenornithologie" für das Jahr 2009 vergeben. Im Rahmen dieser Tagung, die vom 10. bis 13. September 2009 im Tiergarten Nürnberg stattfand, wurde Anna und Olaf Kühn zum Preisträger ernannt. Die Juroren für die Auswahl des Preisträgers waren Herr Dr. Wolfgang Grummt, Frau Prof. Dr. Ellen Thaler und Frau Dr. Claudia Mettke-Hoffmann. Der Preis ist mit einem Geldbetrag von € 555.- dotiert, den Frau Dr. Poche-Blohm im Namen des Institut für Molekulare Diagnostik Bielefeld, dankenswerter Weise auch in diesem Jahr wieder zur Verfügung gestellt hat. Mit dem "Preis für Tropenornithologie" zeichnet die GTO jährlich eine hervorragende, von einem ornithologischen Amateur in deutscher Sprache verfasste Veröffentlichung über ein tropenornithologisches Thema aus, die im jeweiligen Vorjahr publiziert worden ist. Der ausgezeichnete Artikel von Anna und Olaf Kühn »Zuchtbericht Ohrflecken-Bartvogel (Trachyphonus darnaudii)« ist in der VZE Vogelwelt (2008) Jahrgang 54, S. 256 – 261 erschienen.
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Preis für Tropenornithologie 2008 vergeben |
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Preis für Tropenornithologie 2008 an Jürgen Stahl |
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24. September / Erich Steiner |
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Die Gesellschaft für Tropenornithologie (GTO) hat auf Ihrer 29. Tagung über tropische Vögel in Frankfurt den "Preis für Tropenornithologie" für das Jahr 2008 vergeben. Im Rahmen dieser Tagung, die vom 13. bis 14. September 2008 im Zoologischen Garten Frankfurt stattfand, wurde Jürgen Stahl aus Dinslaken zum Preisträger ernannt. Die Juroren für die Auswahl des Preisträgers sind Herr Dr. Wolfgang Grummt, Frau Dr. Claudia Mettke-Hofmann und Frau Prof. Dr. Ellen Thaler. Der Preis ist mit einem Geldbetrag von € 555.- dotiert, den Frau Dr. Poche-Blohm im Namen des Institut für Molekulare Diagnostik Bielefeld, dankenswerter Weise auch in diesem Jahr wieder zur Verfügung gestellt hat.
Mit dem "Preis für Tropenornithologie" zeichnet die GTO jährlich eine hervorragende, von einem ornithologischen Amateur in deutscher Sprache verfasste Veröffentlichung über ein tropenornithologisches Thema aus, die im jeweiligen Vorjahr publiziert worden ist. Der ausgezeichnete Artikel von Herrn Stahl "Damadrosseln - Erkenntnisse bei ihrer Haltung und Zucht" ist in der Fachzeitschrift "Gefiederte Welt" 2007, Heft 3, Seite 70 – 73 und in Heft 4, Seite 104 - 107 erschienen.
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Der Präsident der GTO stellt den Preisträger Jürgen Stahl vor rechts: Jürgen Stahl; Foto: Dietmar Schmidt
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Der Leiter der Jury Herr Dr. Wolfgang Grummt begründet die Entscheidung wie folgt: „Durch das Importverbot für Vögel wird es immer schwieriger, neue Vögel zu erhalten. Deshalb ist es wichtig, mit den vorhandenen Vögeln zu züchten und dadurch den Bestand zu mehren. Das ist nur möglich, wenn wir die Zucht auf eine breite Basis stellen und alle gemachten Erfahrungen, auch negative, bei der Haltung und Zucht publizieren und damit einem breiten Kreis von Haltern und Züchtern zugänglich machen. Dazu ist es erforderlich, dass die Züchter ihre Beobachtungen und Erfahrungen sorgsam notieren. Und genau dies hat der Autor Jürgen Stahl bei der Damadrossel zoothera citrina sorgfältig getan“. |
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Jürgen Stahl, Jahrgang 1940 zur Frage nach seinem Hobby: „Wie ich eigentlich zur Vogelhaltung gekommen bin, weiß ich nicht genau. Ich war schon 30 Jahre, als die ersten Vögel - ein Pärchen Zebrafinken - ins Haus kamen. Spät mit der Vogelhaltung begonnen, habe ich es dann aber eigentlich übertrieben, sagt zumindest meine Frau, und die hat immer recht.“ Obwohl er sich eher zur einheimischen Vogelwelt hingezogen fühlt, hat Jürgen Stahl mit der Damadrossel einen Seitensprung zur Haltung tropischer Vögel gewagt - und dies mit bemerkenswertem Erfolg und der zugehörigen Dokumentation.
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Die Gesellschaft für Tropenornithologie gratuliert dem Preisträger aufs Herzlichste. |
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Preis für Tropenornithologie 2007 vergeben |
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Preis für Tropenornithologie 2007 an Hans-Joachim Wöhrmann |
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24. September / Erich Steiner |
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Die Gesellschaft für Tropenornithologie (GTO) hat auf Ihrer XXVIII. Tagung über tropische Vögel in Hannover den „Preis für Tropenornithologie“ für das Jahr 2007 vergeben. Im Rahmen dieser Tagung, die vom 13. bis 16. Sept. 2007 im neuen Rathaus, einem Wahrzeichen der Stadt stattfand, wurde Hans Joachim Wöhrmann aus Spremberg zum Preisträger ernannt. Die unabhängige Fachjury unter der Leitung von Dr. Wolfgang Grummt hat sich für Herrn Wöhrmanns preiswürdigen Bericht „Der Pünktchenamarant“ entschieden. Erschienen ist die ausgezeichnete Arbeit in der Fachzeitschrift „Gefiederte Welt“ 2006, Band 130, Seite 166-169 (Heft 6). |
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Hans-Joachim Wöhrmann |
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Mit dem „Preis für Tropenornithologie“ zeichnet die GTO eine hervorragende, von einem ornithologischen Amateur in deutscher Sprache verfasste Veröffentlichung aus, welche Relevanz zu einem tropenornithologisch Thema zeigt.
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Der Preis ist mit einem Betrag von € 555.- ausgestattet und wurde zu unserer Jubiläumsveranstaltung, wie bereits in den Vorjahren, vom „Institut für molekulare Diagnostik Bielefeld“ gestiftet.
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Hr. Wöhrmann wurde 1939 in Lerchenborn (Kreis Lüben, Niederschlesien) im heutigen Polen geboren und lebt seit 1945 in der Niederlausitz. Als Kind vom Lande hatte er seit seiner frühesten Jugend bereits Kontakt mit Tieren und vor allem mit der Vogelwelt. Seine Naturverbundenheit ließ ihn den Beruf des Gärtners erlernen, später wechselte er ins Druckerei- und Verlagswesen. Seit 1964 sind er und seine Familie mit der Vogelhaltung intensiver verbunden und pflegen vor allem Prachtfinken und diverse Weichfresser, wobei auch mehrere Erstzuchterfolge verzeichnet werden konnten. Herr Wöhrmann ist aktiv im Vereinswesen der VZE tätig und ist auch stets bemüht seine Erfahrungen in der Vogelhaltung durch Publikationen der Öffentlichkeit preiszugeben. So ist er Autor der Monographie "Papageiamadinen", Mitautor für "Das große Lexikon der Vogelpflege" von Dr. Franz Robiller und Verfasser von über 100 Fachartikeln in den einschlägigen Fach- und Verbandszeitschriften. Gegenwärtig gilt sein Bestreben der Stabilisierung der Bestände afrikanischer Prachtfinken, einem durch das völlige Importverbot von Wildvögeln in die EU brandaktuellem und überaus notwendigem Programm, sowie einer Monographie über die "Amaranten". |
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Die Gesellschaft für Tropenornithologie gratuliert dem Preisträger aufs Herzlichste. |
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Preis für Tropenornithologie 2006 vergeben |
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Preis für Tropenornithologie 2006 an Jörg Asmus |
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20. August 2006 / Erich Steiner |
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Die Gesellschaft für Tropenornithologie (GTO) hat an ihrer XXVII. Tagung über tropische Vögel in Bonn den „Preis für Tropenornithologie“ an Jörg Asmus aus Güstrow (Land Mecklenburg-Vorpommern, D) vergeben. Im Rahmen dieser Tagung, die ganz im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums der Gesellschaft auf Einladung vom Zoologischen Forschungsinstitut und Museum Alexander Koenig statt fand, wurde Jörg Asmus für seine umfangreiche Arbeit mit dem Titel "Zur Untersuchung einiger Museumspräparate des Kleinen Vasapapageien (Coracopsis nigra) auf deren Unterartenzugehörigkeit" ausgezeichnet. Die Arbeit ist in Buchform Anfang 2005 erschienen.
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Der Präsident der GTO übergibt Jörg Asmus die Preis-Urkunde. Präsident Erich Steiner, Jörg Asmus, Preisstifterin Dr. Ingelinde Poche-Blohm und Sprecher der Jury, Dr. Wolfgang Grummt Foto: Ben Doensen
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Mit dem „Preis für Tropenornithologie“ zeichnet die GTO eine hervorragende, von einem ornithologischen Amateur in deutscher Sprache verfasste Veröffentlichung aus, welche Relevanz zu einem tropenornithologisch Thema zeigt.
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Der Preis ist mit einem Betrag von € 555.- ausgestattet und wurde zu unserer Jubiläumsveranstaltung, wie bereits in den Vorjahren, vom „Institut für molekulare Diagnostik Bielefeld“ gestiftet.
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Der Polizeibeamte Jörg Asmus ist 1966 in Havelberg geboren und widmete sich ab 1979 der Haltung von australischen Sittichen, Fasanen und Prachtfinken. Nach einer zwischenzeitlichen Pause der aktiven Vogelhaltung hat er sich im Studium von Fachliteratur ein weitläufiges Fachwissen im Sachgebiet Papageien angeeignet. 1996 strukturierte Jörg Asmus seine Vogelhaltung auf Großpapageien um. Neben anderen Projekten rund um die Vogelwelt gilt sein besonderes Interesse dem Erhaltungszuchtprogramm des Kleinen Vasapapageien. Hier ist er u. a. federführend tätig. Der preisgekrönten Arbeit über diese Vogelart sind umfangreiche eigene Untersuchungen an Vogelbälgen vorangegangen. Hierbei untersuchte er Leihgaben aus 10 nationalen und internationalen naturhistorischen Museen. |
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Die Gesellschaft für Tropenornithologie gratuliert dem Preisträger aufs Herzlichste. |
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Preis für Tropenornithologie 2005 vergeben |
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Erich Steiner zum zweiten Mal ausgezeichnet |
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15. September 2005 / Werner Steinigeweg:
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Im Rahmen der XXVI. Tagung über tropische Vögel, die vom 15.-18.September stattfand, wurde am Eröffnungsabend der „Preis für Tropenornithologie“ des Jahres 2005 vergeben. Preisträger war in diesem Jahr Erich STEINER aus Pöttsching (Österreich), der diesen Preis bereits zum zweiten Mal erhielt. Mit diesem Preis zeichnet die GTO jährlich eine herausragende, Veröffentlichung über ein tropenornithologisches Thema aus, die im Jahr zuvor von einem ornithologischen Amateur verfasst worden ist. |
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Die Präsidentin der GTO Corinna Bartsch übergibt Erich Steiner die Preis-Urkunde. Foto: Werner Steinigeweg
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Jury-Mitglied Prof. Ellen Thaler verliest die Laudatio Foto: Werner Steinigeweg |
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Der Preis, der mit einem Geldbetrag in Höhe von 555 € verbunden ist, wurde ihm von der Jury für seinen Artikel „Die Grünschwanzsylphe – Märchenfee der Anden“ zugesprochen, der im Jahre 2004 in zwei Folgen in der Zeitschrift „Die Gefiederte Welt“ (Band 128, Seiten 276-279 und 308-311; Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart) erschienen ist. Das Preisgeld in Höhe von 555 € wurde, wie mehrfach schon, auch in diesem Jahr vom Institut für molekulare Diagnostik Bielefeld gestiftet. |
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"Die Grünschwanzsylphe – Märchenfee der Anden“Gefiederte Welt (2004) Band 128: S. 276-279 und S. 308-311
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Die Grünschwanzsylphe (Lesbia nuna) aus der Familie der Kolibris (Trochilidae) ist in den Andenregionen Südamerikas beheimatet. Über die Biologie dieser kleinen Hochlandkolibriart im Freiland ist nur wenig bekannt. Sie gilt in Fachkreisen als Problemvogel in der Haltung, deren Zucht nicht für möglich gehalten wurde. Erich Steiner hat diese Art 4 Jahre gepflegt und auch gezüchtet. Die erfolgreiche Haltung und Nachzucht dieser Kolibriart führt er vor allem auf intensives Beobachten und „Gegensteuern“ zurück, d.h. einfühlsames Umsetzen der Beobachtungen in die Haltungsbedingungen, insbesondere bezüglich der Sensibilität und auch der Dämmerungsaktivität. In dem preisgekrönten zweiteiligen Bericht beschreibt Erich Steiner die Art selbst, das soziale Verhalten sowie Haltungs- und Fortpflanzungsbiologie der Grünschwanzsylphe. Mit Hilfe von Videoaufzeichnungen (u.a. mit einer Minikamera, die unmittelbar über dem Nest installiert war) hat er tagebuchartig das Brutgeschehen und die Entwicklung der Jungtiere dokumentiert. |
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Preis für Tropenornithologie 2004 vergeben |
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Preis für Tropenornithologie 2004 an Eckhard Lietzow |
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09. September 2004 / Werner Steinigeweg:
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Die Gesellschaft für Tropenornithologie (GTO) hat den Preis für Tropenornithologie 2004 dem Vogelhalter und ornithologischen Reisenden Eckhard LIETZOW aus Enger (Nordrhein-Westfalen) zuerkannt. Er wird für seinen zweiteiligen Artikel „Afrikas Spinte im Freiland und in der Voliere“ ausgezeichnet, der im Jahre 2003 in der Fachzeitschrift DIE VOLIERE erschienen ist (Jahrgang 26, Seiten 196-202 und 228-233). |
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GTO-Präsidentin Corinna Bartsch übergibt Eckhard Lietzow die Preis-Urkunde Foto: Werner Steinigeweg |
Von links: Die Preisstifter Rolf Wenger und Dr. Ingelinde Poche-Blohm, GTO-Präsidentin Corinna Bartsch, der Preisträger Eckhard Lietzow sowie der Sprecher der Jury, Dr. Wolfgang Grummt Foto: Werner Steinigeweg
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Der Preis ist mit einem Betrag in Höhe von 555 € verbunden, der vom Institut für molekulare Diagnostik Bielefeld und Rolf Wenger, Dübendorf, gestiftet worden ist. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der XXV. Tagung über tropische Vögel, die vom 9. bis 12. September 2004 in Berlin stattfand. |
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